digitalcollection:Veröffentlichungsbedingungen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Appdoc-Public
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Ausnahmen)
(Veröffentlichungsbedingungen)
Zeile 2: Zeile 2:
 
== Veröffentlichungsbedingungen ==
 
== Veröffentlichungsbedingungen ==
  
Alle ZHAW-Mitarbeitenden können ihre Publikationen als '''Open-Access-Zweitveröffentlichungen''' auf [https://digitalcollection.zhaw.ch/ Digitalcollection] erfassen bzw. deren Volltext hochladen.
+
Alle ZHAW-Mitarbeitenden können ihre Publikationen als '''Open-Access-Zweitveröffentlichungen''' in die [https://digitalcollection.zhaw.ch/ ZHAW digitalcollection] erfassen bzw. deren Volltext hochladen.
  
 
Beim Upload von Zweitveröffentlichungen sind '''rechtliche Einschränkungen zu beachten'''. Je nach Verlagspolitik ist eine Zweitveröffentlichung auf dem institutionellen Repositorium
 
Beim Upload von Zweitveröffentlichungen sind '''rechtliche Einschränkungen zu beachten'''. Je nach Verlagspolitik ist eine Zweitveröffentlichung auf dem institutionellen Repositorium

Version vom 8. Juni 2017, 13:29 Uhr

Veröffentlichungsbedingungen

Alle ZHAW-Mitarbeitenden können ihre Publikationen als Open-Access-Zweitveröffentlichungen in die ZHAW digitalcollection erfassen bzw. deren Volltext hochladen.

Beim Upload von Zweitveröffentlichungen sind rechtliche Einschränkungen zu beachten. Je nach Verlagspolitik ist eine Zweitveröffentlichung auf dem institutionellen Repositorium

  • zulässig oder generell nicht zulässig
  • allenfalls nach einer bestimmten Karenzzeit nach der Erstveröffentlichung (sogenannte Embargofrist)
  • allenfalls nur der Upload von bestimmten Publikationsstadien:
    • Preprint, d.h. Version vor Begutachtung
    • Postprint (accepted version), d.h. Version nach Begutachtung, jedoch noch ohne Druck-Layout
    • Publisher's version, d.h. die endgültige Erstpublikation des Verlags.

Veröffentlichungsbedingungen abklären

Diese Bedingungen lassen sich für wissenschaftliche Zeitschriften im Sherpa/RoMEO-Verzeichnis einfach recherchieren.

Eine weitere, unkomplizierte Möglichkeit, die Zweitveröffentlichung rechtlich abzuklären, ist die direkte Anfrage beim Verlag. Dies gilt insbesondere bei Buchpublikationen, da es hier kein Verzeichnis über Standard-Bedingungen gibt.

Zweitveröffentlichungsbedingungen für Bücher und Buchbeiträge:

Weiterhin ist zu beachten, dass zur Zweitveröffentlichung das Einverständnis aller Co-Autoren vorliegen muss - auch hier empfiehlt sich eine einfache Anfrage per Email.

Ausnahmen und besondere Regelungen

Eine Zweitveröffentlichung ist immer grundsätzlich möglich wenn

  • die Originalpublikation schon Open Access veröffentlicht wurde (Gold OA Journal oder eBook; Hybrid OA)
  • dem Verlag kein ausschliessliches Veröffentlichungsrecht eingeräumt wurde bzw. das Recht auf eine parallele Online-Veröffentlichung ausdrücklich vorbehalten wurde.

Die Publikation in Gold OA-Gefässen und die nicht ausschliessliche Rechteabtretung werden auch durch die Open Access Policy der ZHAW empfohlen.


Durch Zusatzvereinbarungen von Nationallizenzen bestehen mit den Verlagen De Gruyter, Oxford University Press (OUP), Cambridge University Press (CUP) folgende zusätzliche Modalitäten für Zweitpublikationen:

  • De Gruyter Journals (Jg. 1826 - 2015): Verlags-PDF (publisher's Version) ohne Embargo-Frist
  • OUP Journals (Jg. 1895 - 2015): Verlags-PDF (publisher's Version) mit Embargo-Frist von 3 Jahren
  • CUP Journals (Jg. 1770 - 2015): Verlags-PDF (publisher's version) mit Embargo-Frist von 5 Jahren.


Bei der Publikation von Abschlussarbeiten und ZHAW Working Papers (Eigenpublikationen der ZHAW) fungiert die ZHAW als herausgebende Institution. D.b. dass keine externen Verlagsbedingungen zu beachten sind - vielmehr sollten Urheber die Lizenz bestimmen, unter der die Publikation verbreitet werden soll. Hochschulbibliothek und Rechtsdienst empfehlen hierfür die Creative-Commons-Lizenz "Attribution" (CC BY 4.0).

FAQ

Detaillierte Informationen bieten die FAQs Selbstarchivierung von Publikationen und Verlagsverträge der Universität Zürich, die auf einem einschlägigen Rechtsgutachten beruhen.


zurück zum Inhaltsverzeichnis